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Generisches Femininum statt Gendersternchen

Luise F. Pusch, Sprachforscherin und Vorreiterin für gendergerechte Sprache, plädiert in der aktuellen Debatte und Verbreitung des Gendersternchen für die Verwendung des generischen Femininums: „Ich ziehe den derzeit angesagten ‚queeren‘ Schreibweisen das gute alte Binnen-I vor, denn es kommt der idealen Lösung des generischen Femininums optisch noch am nächsten, während Genderstern und Unterstrich die Wörter […]

Gendergerechte Sprache im Radio

Ein Gespräch mit der Nachrichtenchefin von Deutschlandfunk Nova über gendergerechte Sprache im Radio: Sprache, Gender und das dritte Geschlecht (deutschlandfunk.de, 23.01.2019; Link) Geschickt gendern – das Genderwörterbuch wird darin auch erwähnt 🙂

Stellenausschreibungen diskriminierungssensibel

Die Antidiskriminerungsstelle des Bundes hat Empfehlungen für diskriminierungssensibel Stellenausschreibungen herausgegeben: merkmalsneutrale Formulierungen Jobbezeichnung in neutraler Sprache geschlechtsneutral formulierte Qualifikationen Stellenausschreibung möglichst ausgeglichen formulieren in Bezug auf Eigenschaften Verzicht auf Fotos in Stellenausschreibungen Gruppen, die im Unternehmen unterrepräsentiert sind, sollen explizit zu Bewerbungen aufgefordert werden Ausführlich nachzulesen im Kapitel 4 der Studie „Diskriminierung in Stellenanzeigen. Studie […]

Sprachkritik: Gendergerechte Sprache (Deutschlandfunk)

Svenja Flaßpöhler, Philosophin, spricht im Interview „Sprachkritik“ am 25.11.2018 auf Deutschlandfunk über gendergerechte Sprache. Eine spannende und differenzierte Sicht auf das Thema! „Wenn wir mal annehmen, wir hätten wirklich eine gleichberechtigte Gesellschaft, es wären genauso viele Frauen wie Männer in Arztpraxen, in Führungspositionen, in Vorständen und so weiter. Ich vermute mal, wir würden uns nicht […]

Sorge um Lesbarkeit (Katja Berlin)

In ihren Torten der Wahrheit trifft die wunderbare Künsterlin Katja Berlin den Nagel mal wieder auf den Kopf 😉 Entdeckt in DIE ZEIT vom 22.11.2018

Rechtschreibrat: Noch keine Empfehlung

Viele erwarteten heute vom Rat für deutsche Rechtschreibung eine Aussage darüber, welche gendergerechte Schreibweise er empfiehlt (v.a. in Hinblick auf das Gerichtsurteil, das eine Dritte Option neben „männlich“ und „weiblich“ fordert). Leider entschied sich der Rechtschreibrat dafür, sich vorerst nicht zu entscheiden. Die Pressemitteilung kann hier nachgelesen werden (pdf): http://www.rechtschreibrat.com/DOX/rfdr_PM_2018-11-16_Geschlechtergerechte_Schreibung.pdf

Die dritte Option – nicht nur in Stellenausschreibungen

Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts im November 2017, das eine dritte Option im Personenstandregister vorsieht, ergeben sich für Unternehmen und Verwaltungen viele offene Fragen. In Stellenausschreibungen wird mittlerweile standardmäßig die Form (m/w/d) eingesetzt, z.B. „Sachbearbeiter (m/w/d)“. d steht dabei für divers und soll die ansprechen, die sich nicht dem weiblichen oder männlichen Geschlecht zuordnen können […]

„Sichtbar sein!“ – Rap von Jugendlichen

Pinkstinks hat mit 13-jährigen Mädchen ein Video zu gendergerechter Sprache produziert. Daraus ist der Musikclip „Sichtbar sein!“ entstanden. Wie das Video entstanden ist und wie sich der Song anhört, erfahren Sie auf der Website von Pinkstinks:  https://pinkstinks.de/hamburger-schuelerinnen-protestieren-zum-weltmaedchentag/

Gendern in Übersetzungen

Für Personen, die Texte von einer anderen Sprache ins Deutsche übersetzen, ergeben sich spannende Fragen, wenn sie gendergerechte Sprache einsetzen wollen. Auf TraLaLit – Plattform für übersetzte Literatur schildern sieben Übersetzer*innen ihre Erfahrungen und Vorgehensweisen. Lesenswert! Sprache und Geschlecht, TraLaLit, 29.08.2018

Verkehrsschilder mal anders

Ampelfrauen gibt es schon. Aber was ist eigentlich mit Frauen auf den deutschen Verkehrsschildern? „Um unser Denken in Sachen Geschlechterrollen ein wenig aufzubrechen, hat ze.tt die deutschen Verkehrsschilder unter die Lupe genommen. Ja, die Figuren auf den meisten Schildern könnten geschlechtsneutral sein. Es gibt keine Merkmale, die diese Figuren einem eindeutigen Geschlecht zuordnen. Aber: Sehen […]