Marlies Krämer kämpft weiter

Marlies Krämer hatte 2018 beim BGH gefordert, dass Frauen bei Formalien auch als Frauen bezeichnet werden und nicht nur im sog. generischen Maskulinum mitgemeint sind (“Kundin” statt “Kunde”). Sie verlor 2018, legte dann beim Bundesverfassungsgericht Beschwerde ein. Diese ist heute abgewiesen worden, aus formellen Gründen. Inhaltlich äußerte sich das Bundesverfassungsgericht nicht zu dem Thema.
Marlies Krämer gibt nicht auf. Sie will weiterkämpfen und ggf. vor den Europäischen Gerichtshof gehen, wie sie im Interview beim Saarländischen Rundfunk (Link) berichtet.

Marlies Krämer gebührt unser ganzer Respekt. Wir bewundern ihre Hartnäckigkeit und ihren Einsatz für gendergerechte Sprache.